Grundierung

Alle Teile habe ich vor der Grundierung komplett zerlegt und sandgestrahlt. Als Basis für die spätere Lackierung, die ich bei der Fa. Möller (www.autolackiererei-moeller.de/) habe machen lassen, nehme ich grundsätzlich 2k-EP-Grundierfüller der Fa. Standox (www.standox.com/de/de_DE.html). Die so grundierten Teile werden wieder montiert und i.d.R. dann "am Stück" lackiert.

Standox EP-Grundierfüller 3:1
Universeller Grundierfüller auf Epoxidbasis.
Grundierung für Standox Polyester-Spritzplastic auf Zink
Gute Freilagerbeständigkeit
Mischung 3:1 mit Standox EP-Härter 3:130% Standox VOC Verdünnung
Technische Beschreibung:
2-3 Spritzgänge HVLP Pistole 1,3mm - 1,5mm
Lufttrocknung über Nacht / 18-22°C
Chromatfrei, gute Isolierwirkung, gute IR-Eignung, sehr gute Haftung auf Stahl, Aluminium, Holz, Polyester, vielen Kunststoffen und verzinkten Blechen
. (Quelle: Fa. Standox)

Das Ganze sieht dann vor dem Lackieren z.B. so aus:

 

Lackierung und Originalfarben

Wie so häufig, variiren die verwendeten Farben bzw. wechselten mit den Baujahren.

Mein EKL hatte im Original Eicher Alpenblau als Lackierung, Mähwerk und Räder entsprachen in etwa dem heutigen RAL 3000, so daß ich mich hieran orientiert habe.  

Passende Lacke (Kunstharz und 2-Komponenten) findet Ihr bei den diversen Anbietern für Oldtimer - Zubehör / - Handel. Sowohl RAL3000 als auch EICHER Alpenblau waren von der Fa. Standox als 2K-Lack durch den Lackierbetrieb beschafft worden.

Zu den Eicherfarben muss allerdings noch etwas Grundlegendes gesagt werden:
Eicher wechselte des öfteren den Farblieferanten, man versuchte dann die Farbe, so gut es eben ging, nachzumischen. Die Farbe behielt jedoch immer den Namen. Eicher Alpenblau gab es original in duzenden verschiedenen Tönen. Also darf man den Traktor nie nach Alpenblau RAL Ton lackieren. Am besten das Typenschild abnehmen und den darunter befindlichen Originallack mit Lackmustern der unterschiedlichen Anbieter vergleichen.